Jun. 18th, 2001

elfy: (Default)
Sorry, everything in german...


Name: Damon Gabriel Christopherson

Alter: 28

Aussehen: Schulterlange sehr dunkle (schwarze?) Haare, normaler, gesunder Hautton, blaue Augen. Markant - gutaussehendes Gesicht, außenseiteraristokratisch, 190 cm, atlethische Figur, trotzdem nicht übermäßig auffällig. [um es deutlich zu machen, wir würden dem vielleicht nachsabbern, aber er ist nicht wie der blonde, kurzhaarige strahleboy in der TV-Werbung].

Charakter: Launisch, nachdenklich (dadurch manchmal sehr ruhig), auf Eintracht bedacht, Einzelkämpfer, wenn nötig, ist aber manchmal gern mit Leuten zusammen, kein Eigenbrödler. Stur, beobachtend, höflich,... aber er ist auch gern Mal ein Scherzkeks. Hat er nur in den letzten Jahren vergessen. Macht manchmal einen resignierenden Eindruck, ist aber jemand, der immer noch irgendwo Hoffnung hat. Ist sehr geduldig, selbstsicher, aber auch anpassungsfähig, wenn nötig.

Geschichte: Als Damon 18 war, wurde der Sohn einer alleinerziehenden Verkäuferin der 3fachen Vergewaltigung und eines schweren Raubüberfalls angeklagt und zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Ob harte oder milde Strafe, 12 Jahre sind sehr viel für einen 18jährigen. Sehr, sehr viel.
Das Leben im Gefängnis war vor allem Anfangs die Hölle, als die anderen seine Verbrechen herausbekommen hatten. Jahrelang wurde er physisch und psychisch gedemütigt, bekam dutzendfach zurück, was er getan hatte. Aber er hielt dem stand, ging nicht daran kaputt. Er trainierte, brachte Muskeln auf seinen langen, damals schlaksigen Körper. Arbeitete sich in der Knast-Rangfolge von unten weiter nach oben - und irgendwann war es vergessen. Wenn man nur lang genug dort war, waren die Verbrechen irgendwann so gut wie egal. Man gehörte zu den Langzeitgästen.
Während seines Aufenthaltes machte er eine Schlosserlehre.

10 Jahre waren um und man sagte ihm, er würde frühzeitig mit Bewährungsauflagen entlassen, wegen guter Führung.

10 Jahre.

In der Zeit verlernt man, 'draussen' zu Leben.
Damons Mutter war in der Zeit gestorben.
Nur sie hatte immer zu ihm gestanden.
Seine Schwester hatte ihn nur bis zur Urteilsverkündung für unschuldig gehalten. Der Kontakt mit ihr war immer weniger geworden, die Briefe immer seltener. Vor 3 Jahren war der Letzte gekommen.

2 Tage, bevor er entlassen wurde schickte er seiner Schwester eine Karte, bat sie, ihn abzuholen.
Er war unruhig. 10 Jahre waren verdammt lang.

Vor allem, da er die Verbrechen, derer er schuldig gesprochen worden war, nie begangen hatte.
elfy: (Default)
Ein Chat. Nicht wirklich korrigiert, nicht wirklich schönes deutsch.
Trotzdem viel Spaß.


Eine braune Tüte, ein paar Ermahungen. Der Standard-Witz: "Ich hoffe, wir sehen uns nie wieder ..." Dann schlossen sich die Türen hinter ihm, stand er im Regen. Kalter, trüber Nieselregen.
Seine Jacke war zu eng in den Schultern.
Damon sah nicht zurück. Blickte in den trüben Himmel, überlegte, ob sie ihn wohl abholen würde... ob sie die Karte bekommen hatte... ging dann an die Straße. Am meisten freute er sich im Moment darauf, selbst kochen zu können.
Und zwar was er wollte.
Ob sie ihn wieder erkennen würde?
Auf der Anderen Seite der Straße stand ein roter Fiesta. Darin saß eine Frau und las in einer Tageszeitung.
Damon überlegte, ob die Haarfarbe stimmen könnte, ging, nachdem er geschaut hatte, ob auch niemand kam über die Straße zu dem Wagen. Er klopfte an die Scheibe, vorsichtig.
Einen Moment sah er sein Gesicht, wie es sich in der Scheibe spiegelte. Dann drehte sich die Frau zu ihm um - er konnte ihren kurzen, leisen Aufschrei hören. Es WAR Pricilla.
Damon lächelte nicht, obwohl ihm vor Ironie über den Aufschrei eigentlich danach zumute war und ging einen Schritt zurück, damit sie die Tür öffnen konnte.
Sie zögerte. Dann öffnete sie, kam heraus.
Jetzt fing er leicht an zu lächeln. Immer noch 15 cm größer... "Hallo Pricilla... danke fürs Abholen...", meinte er. Seine Stimme schien noch tiefer als damals.
Sie sah zu ihm hoch. "Herr im Himmel, hast du dich verändert..."
Damon trug seine Haare offen, das hatte er lieber, aber im Gefängnis war das nicht so gut gewesen. Er sah kurz an sich runter, als hätte er das noch nicht wirklich realisiert, dann nickte er, "Ist wohl so... ist ja auch ne Weile her, seit wir uns gesehen haben."
Sie war pummelig geworden, hatte schwere Brüste bekommen. Zwei Kinder hatte sie. Sie trug eine Hemdbluse und Blue Jeans. Ihr Haar war kurz, und heller - wegen der blonden Strähnen im dunkelblond.
"Ja, sicher ..."
Damon dachte an seine Neffen ... oder Nichten und fragte sich, ob Pricilla ihnen überhaupt von ihm erzählt hatte. "Wie gehts dir?"
"Ich bin letzte Woche geschieden worden."
Damon seufzte, "Tut mir leid..." Er stellte zum wiederholten Male fest, wie viel man doch in den 10 Jahren verpasste... ihren Mann hatte er auch nicht kennengelernt.
"Naja, Greg ist schon vor einigen Monaten ausgezogen.. Es war nur noch eine Formalität."
Damon nickte, sah dann auf seine Tüte, "Ich... tu sie hintenrein, ja?"
"Ja ... ähm, wo soll ich dich hinbringen?"
Damon hatte sich zum hinteren Teil des Wagens bewegt, hielt bei der Frage inne und sah sie wieder an. "Ich soll mich bei einem Sozialarbeiter melden. Ich hab seine Adresse... aber... ich... naja, bräuchte für die ersten Tage... erstmal... ne Unterkunft..."
"Bei uns ... ist etwas .. eng", meinte sie ... leise.
Damon sah sie an. Und ihr war klar, daß er annahm, daß wohl mindestens eine Hälfte ihres Bettes seit Wochen kalt war. Aber er sagte nichts, räumte die Sachen hinten ein und setzte sich auf den Beifahrersitz.
"Sollen wir gleich zu diesem Sozialfritzen fahren?" Sie war etwas zur Seite gerutscht.
Damon sah zu ihr, das bemerktend. "Ja, soll ich. Ich soll mich erstmal nur melden, ich denke, es dauert nicht lang..."
"Ist gut, gib mal die Adresse.."
Damon holte den Zettel aus seiner Brusttasche... das Hemd spannte... eigentlich dürfte er da drunter recht lecker aussehen.
Sie fuhren durch Gegenden, die er hätte kennen ... müssen. Aber ... ncihts war mehr wie damals, wie in seiner Erinnerung. die Läden hatten gewechselt (Gott, warum soviele Handyläden? Enorm viel mit Dekokrempel.. Wo waren die Lebensmittelläden???), sogar die Straßenführungen. Aus Schößlingen waren Bäume geworden. Was die Leute anhatten ...
Die Reklamen priesen Waren an, deren Namen er nicht mal kannte.
Damon wurde auf dieser Fahrt langsam bewußt, daß der Wiedereinstieg nicht leicht werden würde. Er sah sich die ganze Zeit um, schüttelte manchmal den Kopf, verrenkte sich auch mal. Die großen (Verbrecher?!)Hände hatte er im Schoß gefaltet.
Das Gebäude war sehr neu, an dem Cilla schließlich hielt. Es war hellblau (!), viel Blech. Die Hausnummer stimmte blieb einen Moment sitzen, als sie gehalten hatte, seufzte. Dann sah er sie an. "Du hast Angst vor mir..."
Pricilla sah kurz zu ihm, dann auf die Straße.
Damon war das Antwort genug. "Ich bin gleich wieder da...", meinte er und stieg aus.
Er knallte die Tür vor einen Passanten.
Er sah ihn zu Bodengehen, dann unter der Tür ein paar Beine.
"Oh, tut mir leid!" Damon stieg schnell aus, besorgt, machte die Tür zu. "Hallo?"
...weiter... )

Solution

Jun. 18th, 2001 02:09 pm
elfy: (Default)
I sould not any longer hide what was wrong, ne?

For those who still want to guess, do it here.

The others... see here what wasn't correct... )

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