Was ist Freundschaft, ein Freund ist mir wichtig, jemand, der da ist, jemand, fuer den ich da bin. Mit einem Freund kann man viel Spass haben und mit einem Freund kann man streiten. Ein Freund, ein wirklicher Freund, sagt einem auch, was nicht richtig ist und ein Freund kann lange Zeit nicht da sein, er wird immer ein Freund bleiben. In einer Freundschaft muss sich niemand rechtfertigen.
Ein Freund, was ist ein Freund. Du bist ein Freund, eine gute Freundin. Du kennst seiten an mir, die nicht schoen sind, verletzt und verletzend, und bist nicht weggelaufen. Das ist ein Freund.
Es gibt Leute, die sind nur da, wenn alles gut und lustig ist, aber wenn es nicht gut ist, sind sie auch nicht da, oder sehen weg. Das sind keine Freunde, das sind nur Bekannte.
Für mich sind Freunde die Personen, die mich so akzeptieren, wie ich bin, und die mir trotzdem keinen Honig ums Maul schmieren, sondern mir mitteilen, wenn ihnen etwas nicht passt. Einen Freund bekommt man nicht von heute auf morgen, das kann ein langer Prozess sein, finde ich.
Am Anfang klingt der andere Mensch, den man kennenlernt, oft interessant, weil für dich alles neu ist, was du über ihn erfährst. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man sehr vieles weiß, und dann entscheidet sich bei mir oft, ob man noch was gemeinsam hat, ob man auch miteinander reden oder schweigen kann, wenn man z.B. nicht einmal ein gemeinsames Hobby hat, auf das man immer "zurückgreifen" kann.
Auch können Freunde mal einfach zuhören, wenn ich Probleme habe, ohne eine Gegenleistung zu erwarten...
Das mindeste um jemanden als Freund zu bezeichnen?
- ich muß ihm/ihr vertrauen können - in der Lage sein sie/ihn zu verstehen (was wirklich gesagt/gedacht wird), genauso umgekehrt - weder etwas von ihm/ihr erwarten zu müssen, noch sich selbst unter Druck gesetzt sehen durch sie/ihn - Akkzeptanz, denn Freunde müssen einen nicht unbedingt mögen (also hieran werden sich sicher viele Geister scheiden - es scheint unlogisch, wenn ich sage "einen Freund muß man nicht mögen", aber ich glaube diese Erfahrung muß man selbst machen um sie zu verstehen) - Zeitunabhängigkeit, Freunde sind immer da, auch nach vielen Monaten, auch zu ungünstigen Zeiten - wenn man auch die dunklen Seiten seines Gegenüber erlebt hat, und genauso damit umgehen kann, wie auch der Freund darauf bei einem selbst reagiert
Freundschaft ist aber für jeden etwas anderes, die Grenzen sind fließend und schwer definierbar. Genausogut könnte man verlangen die Farbe der Welt zu bestimmen. Kommt immer auf den Blickwinkel an
Freunde sind für mich die Leute, bei denen ich mich bedenkenlos fallen lassen kann, unabhängig davon, wie lange ich sie kenne. Minimum: Vorhandensein von Ehrlichkeit und Vertrauen
(no subject)
Date: 2002-06-05 11:10 am (UTC)Ok, the minimum to call someone a friend, that is easier. I have to like that person.
(no subject)
Date: 2002-06-05 11:13 am (UTC)Ein Freund, was ist ein Freund. Du bist ein Freund, eine gute Freundin. Du kennst seiten an mir, die nicht schoen sind, verletzt und verletzend, und bist nicht weggelaufen. Das ist ein Freund.
Es gibt Leute, die sind nur da, wenn alles gut und lustig ist, aber wenn es nicht gut ist, sind sie auch nicht da, oder sehen weg. Das sind keine Freunde, das sind nur Bekannte.
(no subject)
Date: 2002-06-05 11:26 am (UTC)Am Anfang klingt der andere Mensch, den man kennenlernt, oft interessant, weil für dich alles neu ist, was du über ihn erfährst. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man sehr vieles weiß, und dann entscheidet sich bei mir oft, ob man noch was gemeinsam hat, ob man auch miteinander reden oder schweigen kann, wenn man z.B. nicht einmal ein gemeinsames Hobby hat, auf das man immer "zurückgreifen" kann.
Auch können Freunde mal einfach zuhören, wenn ich Probleme habe, ohne eine Gegenleistung zu erwarten...
(no subject)
Date: 2002-06-05 11:59 am (UTC)- ich muß ihm/ihr vertrauen können
- in der Lage sein sie/ihn zu verstehen (was wirklich gesagt/gedacht wird), genauso umgekehrt
- weder etwas von ihm/ihr erwarten zu müssen, noch sich selbst unter Druck gesetzt sehen durch sie/ihn
- Akkzeptanz, denn Freunde müssen einen nicht unbedingt mögen (also hieran werden sich sicher viele Geister scheiden - es scheint unlogisch, wenn ich sage "einen Freund muß man nicht mögen", aber ich glaube diese Erfahrung muß man selbst machen um sie zu verstehen)
- Zeitunabhängigkeit, Freunde sind immer da, auch nach vielen Monaten, auch zu ungünstigen Zeiten
- wenn man auch die dunklen Seiten seines Gegenüber erlebt hat, und genauso damit umgehen kann, wie auch der Freund darauf bei einem selbst reagiert
Freundschaft ist aber für jeden etwas anderes, die Grenzen sind fließend und schwer definierbar. Genausogut könnte man verlangen die Farbe der Welt zu bestimmen. Kommt immer auf den Blickwinkel an
(no subject)
Date: 2002-06-05 11:59 am (UTC)Minimum: Vorhandensein von Ehrlichkeit und Vertrauen