Erin und Kai
Aus einem Rollenspiel von mir.
Gedanken meines Charas.
'...brennen... ziehen... ich fühle meinen Körper so deutlich... so seltsam... die Striemen... sie sind es, die ich spüre, nicht meine Haut.
Ich hoffe wirklich, ich muß nicht irgendwann ins Krankenhaus... wie sollte ich sowas erklären? ...gar nicht. Kai... Kai... du hast es wirklich getan... das Spiel ist endgültig vorbei. Ich hab es... ich hab es herausgefordert, den nächsten Schritt... war es zu schnell? War ich bereit?
Es gibt kein zurück... ich hab mein Leben in deine Hände gelegt, die Verantwortung abgegeben... ich habe Angst... furchtbare Angst... ich hab es herausgefordert, ich weiß es jetzt... du wirst mich nicht gehen lassen... du wirst mir weh tun... mehr, mehr weh tun, als ich es will.
Mein Wille... hab ich noch einen? Ich habe das Gefühl, verrückt zu werden, Kai... auszurasten, mich einzusperren... ich hab Angst... kein Wille... aber was red ich da... ich hab noch einen Willen... Angst... Angst vor dir... dem, was du mir antun kannst... ist das richtig? Ist es richtig, wenn ich dir aus Angst gehorche? Aus Angst heraus, weil ich
weiß, was du mir antun kannst, was du mir für Schmerzen bereiten kannst, die ich nicht wieder erleben willst... oder gehorche ich aus Liebe heraus? Aus Hingabe?
Liebe ich dich? Liebt man nicht mehr, sobald man sich fragt, ob man es tut? Doch, ich liebe dich... ich wäre nie wirklich
weggelaufen, später, vielleicht, ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber... du bist... jetzt... alles für mich... Angst und Liebe mischen sich.... ich suche deine Nähe, habe Angst... Angst,... verdammt... ich kann nicht... es war zu schnell... aber es war... du meintest, wir sollten die erreichten Stufen geniessen, jetzt kam wieder eine Neue, heraugefordert von mir... meine Schuld... ich hab es herausgefordert, ich wußte, es mußte soweit kommen... ich habe dir in die Hand gegeben, wovor ich Angst hatte, Macht über mich, wirkliche Macht. Deine Drohungen vorher... wertlos... aber jetzt... ich habe den Beweis bekommen, kein Entkommen, Strafe bei Ungehorsam... keine... keine Gnade... meine letzte
Möglichkeit wäre, zur Polizei zu gehen... dich anzeigen... aber dann?
Ich würde alles verlieren... dich... verlieren... mich... mich... verlieren... Ich habe Angst vor zu viel Angst, Angst, nicht mehr aus Liebe zu handeln... gestern Abend... Nacht... du sagtest danach, du liebst mich... ich weiß, du liebst mich, aber... ich glaubte nicht mehr an die Strafe, ich wollte weg, ich konnte nicht, die Angst überwältigte mich fast... ich dachte, du bringst mich um. Ich konnte nicht fassen, daß Liebe so etwas tut... ich zweifelte... lass nicht zu, daß ich
zweifle... mein Zweifel an deiner Liebe ist die schrecklichste Angst... das Spiel ist vorbei, jetzt auch für mich.
Der Schritt war groß... so groß gestern... aber auch wenn er zu früh war, er ist nicht mehr rückgängig zu machen... sei vorsichtig Kai, bitte... ein Stück, ein kleines Stück noch... und ich breche...'
Trockene Tränen lagen auf Erins Wangen, manchmal rann eine Frische nach, er saß mit angezogenen Beinen auf dem Sofa, die Beine an sich und den ausgeleierten Wollpulli über die Knie gezogen. Die Arme hatte er darumgeschlungen, die besockten Füße lugten heraus. Winterliches Sonnenlicht ließ seine Haare glänzen, das Gesicht halb im Pullikragen versteckt ging sein Blick ins Nirgendwo.
Gedanken meines Charas.
'...brennen... ziehen... ich fühle meinen Körper so deutlich... so seltsam... die Striemen... sie sind es, die ich spüre, nicht meine Haut.
Ich hoffe wirklich, ich muß nicht irgendwann ins Krankenhaus... wie sollte ich sowas erklären? ...gar nicht. Kai... Kai... du hast es wirklich getan... das Spiel ist endgültig vorbei. Ich hab es... ich hab es herausgefordert, den nächsten Schritt... war es zu schnell? War ich bereit?
Es gibt kein zurück... ich hab mein Leben in deine Hände gelegt, die Verantwortung abgegeben... ich habe Angst... furchtbare Angst... ich hab es herausgefordert, ich weiß es jetzt... du wirst mich nicht gehen lassen... du wirst mir weh tun... mehr, mehr weh tun, als ich es will.
Mein Wille... hab ich noch einen? Ich habe das Gefühl, verrückt zu werden, Kai... auszurasten, mich einzusperren... ich hab Angst... kein Wille... aber was red ich da... ich hab noch einen Willen... Angst... Angst vor dir... dem, was du mir antun kannst... ist das richtig? Ist es richtig, wenn ich dir aus Angst gehorche? Aus Angst heraus, weil ich
weiß, was du mir antun kannst, was du mir für Schmerzen bereiten kannst, die ich nicht wieder erleben willst... oder gehorche ich aus Liebe heraus? Aus Hingabe?
Liebe ich dich? Liebt man nicht mehr, sobald man sich fragt, ob man es tut? Doch, ich liebe dich... ich wäre nie wirklich
weggelaufen, später, vielleicht, ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber... du bist... jetzt... alles für mich... Angst und Liebe mischen sich.... ich suche deine Nähe, habe Angst... Angst,... verdammt... ich kann nicht... es war zu schnell... aber es war... du meintest, wir sollten die erreichten Stufen geniessen, jetzt kam wieder eine Neue, heraugefordert von mir... meine Schuld... ich hab es herausgefordert, ich wußte, es mußte soweit kommen... ich habe dir in die Hand gegeben, wovor ich Angst hatte, Macht über mich, wirkliche Macht. Deine Drohungen vorher... wertlos... aber jetzt... ich habe den Beweis bekommen, kein Entkommen, Strafe bei Ungehorsam... keine... keine Gnade... meine letzte
Möglichkeit wäre, zur Polizei zu gehen... dich anzeigen... aber dann?
Ich würde alles verlieren... dich... verlieren... mich... mich... verlieren... Ich habe Angst vor zu viel Angst, Angst, nicht mehr aus Liebe zu handeln... gestern Abend... Nacht... du sagtest danach, du liebst mich... ich weiß, du liebst mich, aber... ich glaubte nicht mehr an die Strafe, ich wollte weg, ich konnte nicht, die Angst überwältigte mich fast... ich dachte, du bringst mich um. Ich konnte nicht fassen, daß Liebe so etwas tut... ich zweifelte... lass nicht zu, daß ich
zweifle... mein Zweifel an deiner Liebe ist die schrecklichste Angst... das Spiel ist vorbei, jetzt auch für mich.
Der Schritt war groß... so groß gestern... aber auch wenn er zu früh war, er ist nicht mehr rückgängig zu machen... sei vorsichtig Kai, bitte... ein Stück, ein kleines Stück noch... und ich breche...'
Trockene Tränen lagen auf Erins Wangen, manchmal rann eine Frische nach, er saß mit angezogenen Beinen auf dem Sofa, die Beine an sich und den ausgeleierten Wollpulli über die Knie gezogen. Die Arme hatte er darumgeschlungen, die besockten Füße lugten heraus. Winterliches Sonnenlicht ließ seine Haare glänzen, das Gesicht halb im Pullikragen versteckt ging sein Blick ins Nirgendwo.